springe zu navigation

Mehr…

“Web 2.0″ rückt zunehmend in das Interesse der Medien. In der Tat müssen Zeitungshäuser aufpassen, das Internet – nach der Enttäuschung der geplatzten Blase - nicht erneut zu unterschätzen. Der Online-Werbemarkt verzeichnet die höchsten Zuwachsraten aller Werbeformen und etabliert sich mit signifikanten Umsätzen. Umgekehrt drängen Internetgiganten wie Google oder Ebay mit Macht in den lokalen Markt. Die von Suchmaschinen neuerdings propagierte „lokale Suche“ berührt das Kerngeschäft der Zeitungen.

Der Internetauftritt ist zweifellos ein ganz wichtiger Teil der Zukunftsstrategie eines Verlagshauses und bietet auch wirtschaftliche Perspektiven. Er kann in seiner heutigen Form aber alleine die Zukunft der Tageszeitung nicht sichern.

Deshalb haben wir das “IMP-Innovationskonzept zur Zukunftssicherung der Tageszeitungen” entwickelt. Dieses Projekt läuft unter dem Dach des MW Verlags in Berlin und ist ein Gesamtkonzept für den Zeitungsverlag der Zukunft.

IMP ist die Abkürzung für Internet, mobile Medien und Print. Diese drei Begriffe stehen stellvertretend für die digitale Plattform, auf deren Basis all diese Entwicklungen betrachtet werden müssen. Grundidee dieses Konzeptes ist die Vorstellung, dass das Internet und die mobilen Medien die heutige Medienwelt tatsächlich in ihren Grundfesten erschüttern. Die Zeitungshäuser müssen sich als “Zeitungsmedien” neu erfinden und ihr Verhältnis zu ihren Kunden neu definieren. Sie brauchen innovative Produkte, neue Geschäftsmodelle, hohe Reichweite im regionalen/lokalen Medienmarkt und eine dominante Marktstellung. Das Zusammenspiel verschiedener Produkte muss der Bevölkerung, also den bisherigen Lesern, ebenso wie den Anzeigenkunden und regionalen Entscheidungsträgern die bestmöglichen Resultate liefern.